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Hormontherapie

Da Endometrioseherde durch weibliche Geschlechtshormone (Östrogene und Gestagene) aktiviert werden, bezwecken medikamentöse Behandlungen eine Regulierung bzw. Unterdrückung der normalen Hormonwirkung. Dies kann z.B. durch die Einnahme von Gelbkörperhormonen (Gestagen) oder einer Verhütungspille (Antibabypille) erreicht werden.

Ist eine vollständige Unterdrückung der Eierstockfunktion notwendig, wird die Bildung von Östrogenen durch eine Behandlung mit so genannten GnRH Analoga gehemmt. Dadurch kommt es zum Austrocknen der Endometrioseherde. Die Schmerzen können so gedämpft und die Neubildung von Endometrioseherden verhindert werden.

Diese medikamentöse Hemmung der Hormonbildung erzeugt einen vorübergehenden Zustand wie in den Wechseljahren mit den entsprechenden Begleiterscheinungen. Das Ausmass von Hitzewallungen, Abnahme der Knochenmasse, Stimmungsschwankungen usw., ist jedoch sehr unterschiedlich. Diese Begleitsymptome können durch eine spezielle, niedrig dosierte Hormongabe gelindert werden.

(03/05) 02/08

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