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Endometriose und Kinderlosigkeit

Die Endometriose beeinträchtigt die spontane Fruchtbarkeit einer Frau auf verschiedene Weise. Es hängt von der individuellen Ausprägung der Krankheit ab, wie sehr die Empfänglichkeit eingeschränkt wird. Die verursachende Störung kann im Bereiche der Eierstöcke, der Eileiter oder im umgebenden Bauchfell liegen.

Die Endometriose führt zu Entzündungen und Reizungen des Gewebes, die im Rhythmus des Monatszyklus immer wieder auftreten. Durch diese Entzündungen werden biochemische Entzündungsfaktoren ausgeschüttet, die die Eireifung, den Eisprung und die Befruchtung der Eizelle beeinflussen. Ebenso können Verklebungen im Bereich der Eileiterschleimhaut und Eierstockoberfläche dazu führen, dass die Eizelle nach dem Eisprung vom Eileiter nicht richtig aufgefangen werden kann.

Endometriosezysten in den Eierstöcken beeinflussen direkt die Eireifung, so dass ein richtiger Eisprung gar nicht erst stattfinden kann.

Die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen das verschleppte und deshalb als körperfremd empfundene Endometrium kann das Einnisten des Embryos in der Gebärmutter behindern. Auch eine Sonderform der Endometriose, die so genannte Adenomyose der Gebärmuttermuskulatur, kann die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterhöhle stören.

Bei ausgeprägter Erkrankung kann der Geschlechtsverkehr sehr schmerzhaft sein und deshalb praktisch verunmöglicht werden.

Therapie und Chancen

Bereits vereinzelte Endometrioseherde, die keinerlei Schmerzen verursachen und deshalb häufig übersehen werden, können Ursache für eine Kinderlosigkeit sein. Bei unerfülltem Kinderwunsch muss man deshalb immer auch an eine mögliche Endometriose denken. Mit einer frühzeitigen Erkennung und richtigen Behandlung der Endometriose kann die Kinderlosigkeit möglicherweise überwunden werden.

(03/05) 02/08

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