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![]() Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, die so genannte Anamnese, bildet die Grundlage für die Diagnose. Während die Patientin ihre Symptome und Beschwerden ausführlich schildert, kann bereits der Verdacht auf eine Endometriose aufkommen. Bei der gynäkologischen Untersuchung können grössere Endometrioseherde (z.B. im Scheidengewölbe, im Darm und an den Haltebändern der Gebärmutter) direkt gesehen oder ertastet werden. Mittels Ultraschalluntersuchung lassen sich allenfalls vorhandene Endometriosezysten des Eierstocks mit grosser Präzision erkennen. Diese Zysten, auch Endometriome genannt, enthalten altes Blut und fallen durch eine typische, regelmässige Struktur im Ultraschallbild auf. Eine unauffällige Ultraschalluntersuchung schliesst jedoch eine Endometriose nicht aus. Weitere bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanz (MRI) können in gewissen Fällen helfen, Endometrioseherde zu erkennen, welche in den Bändern (Halteapparat) oder der Muskulatur der Gebärmutter als sog. Adenomyose wachsen. Die sicherste Diagnostik der Endometriose ist jedoch die direkte Einsichtnahme in den Unterbauch mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie). Die vier Schritte der Diagnose
(03/05) 02/08 |
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